E-Mails abrufen, soziale Netzwerke besuchen, lesen oder Videos anschauen: Viele Deutsche verbringen täglich unzählige Minuten an ihrem Handy, Tablet oder PC. Dabei nehmen sie oft eine unnatürliche Haltung ein und lassen den Kopf beim Blick auf das Display nach unten hängen. Diese Haltung kann zu Muskelverspannungen sowie zu Nacken- und Schulterschmerzen führen. Mediziner sprechen in diesem Fall von einem Handynacken.

Gesenkter Kopf fordert die Halswirbeln

Unser Kopf wiegt durchschnittlich vier bis sechs Kilogramm. Ist er um etwa 15 Grad nach vorne gebeugt, wirken zusätzlich 13 Kilogramm auf den Rücken. Je tiefer der Kopf nach vorne sinkt, desto größer ist die zusätzliche Menschen, die auf ihr Handy schauen, haben ihren Kopf oft um 45 Grad gesenkt. In diesem Fall wirken Kräfte von über 20 Kilogramm auf den Rücken.

Wie Sie das beseitigen können, erfahren Sie hier, denn diese Nerd-Neck-Fix-Tipps, machen Sie fit – vor, während und nach der Arbeit am Desktop.

1. Regelmäßige Pausen mit Auflockerungsübungen.

Bewegen Sie den Kopf von rechts nach links und senken Sie das Ohr auf die jeweilige Schulter, bis ein Zug in der Halswirbelsäule zu spüren ist. Strecken Sie den Kopf nach oben und ziehen Sie die Schultern nach unten.

2. Senken Sie die Augen statt des Kopfes

Bringen Sie mobile Geräte näher an das Gesicht und senken Sie die Augen statt des Kopfes und des Nackens. Überprüfen Sie immer die Körperhaltung und korrigieren Sie sie gegebenenfalls.

3. Richtig am Schreibtisch sitzen

Wer viele Stunden vor einem Bildschirm arbeiten muss, sollte eine rückenfreundliche Grundhaltung einnehmen. Denn nach stundenlangem Sitzen vor dem PC sacken viele in sich zusammen, was zu Rückenschmerzen führen kann. Deshalb ist es besser, aufrecht und mit entspannten Schultern zu sitzen und die Füße nebeneinander auf den Boden zu stellen. Zwei- bis dreimaliges Aufstehen pro Stunde fördert das dynamische, rückenschonende Sitzen. Da die obere Zeile des Bildschirms idealerweise unterhalb der Augenhöhe liegen sollte, sind höhenverstellbare Stühle und Bildschirme sinnvoll.

4. Sport treiben

Um die Muskeln zu stärken, sollten Sie mindestens ein- bis zweimal pro Woche Sport treiben: Schwimmen, Pilates, Walking oder Yoga sind ideal.

5. Stärken Sie den Rücken durch Dehnungen

Spezielle Übungen helfen, die Rückenmuskulatur zu stärken. Gezieltes Training kann auch bequem zu Hause durchgeführt werden, zum Beispiel mit dem FLEXIPAD. Bereits zwei Übungseinheiten von je 15 Sekunden am Tag verbessern die Haltung deutlich. Positive Komplementäreffekte sind hierbei zum Beispiel eine bessere Atmung, wie auch das Nachlassen von Rückenschmerzen. Mehr dazu finden Sie hier: https://flexi-pad.de/produkt/flexipad/